Einreise USA

ESTA, Reisepass und Einreisekontrolle im Überblick

Der erste Blick in den Grand Canyon, Jazzklänge in New Orleans oder der Indian Summer in Neuengland: Eine Reise in die USA bleibt für viele ein Lebenstraum. Damit der Urlaub entspannt beginnt, sollten Sie die Einreise gut vorbereiten. Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen für einen Urlaub in der Regel kein Visum. Pflicht sind aber ein elektronischer Reisepass und eine genehmigte elektronische Reisegenehmigung, die ESTA. Hier lesen Sie, was bei der Einreise in die USA aktuell gilt: von ESTA und Formularen über die Fragen der Grenzbeamten bis zu Zoll, Gesundheit und praktischen Tipps für den Aufenthalt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für die Einreise brauchen Sie einen elektronischen Reisepass mit Chip. Der Personalausweis reicht nicht.
  • Pflicht ist außerdem eine ESTA. Sie kostet seit dem 16. Oktober 2026 40,62 US-Dollar und gilt zwei Jahre.
  • Für Urlaubsreisen bis 90 Tage brauchen Sie kein Visum.
  • Eine genehmigte ESTA ist keine Garantie: Über die Einreise entscheidet der Grenzbeamte am Flughafen.
  • Die medizinische Versorgung ist sehr teuer. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen.

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 6. November 2026. Verbindlich sind die Angaben der US-Behörden, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, des BMEIA (Österreich) und des EDA (Schweiz) sowie Auskünfte der US-amerikanischen Auslandsvertretungen.

Aktuelle Informationen zu den USA

Gibt es eine Reisewarnung für die USA?

Nein. Das Auswärtige Amt hat keine Reisewarnung für die USA ausgesprochen. Es weist aber auf Risiken hin, die Sie kennen sollten. US-Behörden warnen derzeit vor einer erhöhten Anschlagsgefahr. Seien Sie deshalb an belebten Orten und bei Großveranstaltungen aufmerksam. In einigen Städten kam es in den vergangenen Monaten zu Demonstrationen, teils mit Auseinandersetzungen mit Migrations- und Sicherheitsbehörden. Halten Sie Abstand zu Menschenansammlungen und folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.

Je nach Reiseregion und Jahreszeit spielt auch die Natur eine Rolle. In Kalifornien, Oregon und Washington kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Wald- und Buschbränden. In den südlichen Bundesstaaten ist von Mai bis November Hurrikansaison. Im Winter können Schneestürme an der Ostküste den Flugverkehr beeinträchtigen.

USA-Einreise: neue Bestimmungen 2026

Die Grundregeln für die Einreise in die USA bleiben gleich. Bei Gebühren und Kontrollen hat sich aber einiges getan:

  • ESTA-Gebühr: Seit dem 30. September 2025 kostet die ESTA rund 40 US-Dollar statt früher 21 US-Dollar. Nach zwei Inflationsanpassungen liegt die Gebühr seit dem 16. Oktober 2026 bei 40,62 US-Dollar. Bereits erteilte Genehmigungen bleiben gültig.
  • Gesundheitserklärung: Seit dem 3. November 2026 müssen alle Reisenden vor dem Flug schriftlich bestätigen, dass sie sich in den 21 Tagen vor dem Abflug nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben, auch nicht im Transit. Ohne diese Erklärung dürfen Fluggesellschaften Sie nicht mitnehmen. Wer in diesem Zeitraum in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda oder im Südsudan war, darf seit dem 18. Mai 2026 nicht einreisen.
  • Social Media: Die US-Regierung hat vorgeschlagen, Angaben zu Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre im ESTA-Antrag zur Pflicht zu machen. Stand November 2026 ist diese Regel noch nicht in Kraft. Die Angabe bleibt bisher freiwillig.
  • Kontrollen: Das Auswärtige Amt weist auf verstärkte Kontrollen und Befragungen hin, schon am Abflugort. Planen Sie am Flughafen deshalb mindestens drei Stunden ein.

Deutsche Staatsangehörige können sich vor der Reise in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts eintragen. Die deutsche Botschaft sitzt in Washington, D.C., dazu kommen mehrere Generalkonsulate, etwa in New York, Chicago, Los Angeles und San Francisco. Auch Österreich und die Schweiz haben eigene Vertretungen in den USA. Prüfen Sie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise kurz vor dem Abflug noch einmal.

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Einreise & Zoll

Reisepass: Was gilt für die Einreise in die USA?

Für die visumfreie Einreise brauchen Sie einen elektronischen Reisepass (E-Pass) mit Chip. Der Personalausweis wird nicht akzeptiert. Der Reisepass muss mindestens bis zum Tag der Ausreise aus den USA gültig sein. Eine Restgültigkeit von sechs Monaten über die Reise hinaus ist für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht vorgeschrieben. Einige Fluggesellschaften prüfen beim Check-in aber strenger. Ein kleiner Puffer gibt Ihnen deshalb Sicherheit. Prüfen Sie das Ablaufdatum frühzeitig, denn ein neuer Pass ist nicht über Nacht fertig.

Mit einem vorläufigen Reisepass ist keine ESTA möglich, Sie brauchen dann ein Visum. Das gilt auch für den deutschen Kinderreisepass. Kinder und Babys brauchen für die visumfreie Einreise einen eigenen elektronischen Reisepass und eine eigene ESTA. Ein Foto der Passseite auf dem Smartphone hilft, falls Sie den Pass unterwegs verlieren.

Dokument

Deutschland

Österreich

Schweiz

Elektronischer Reisepass (E-Pass) akzeptiert, mit ESTA oder Visum akzeptiert, mit ESTA oder Visum akzeptiert, mit ESTA oder Visum
Personalausweis / Identitätskarte nicht akzeptiert nicht akzeptiert nicht akzeptiert
Vorläufiger Reisepass / Notpass / provisorischer Pass nur mit Visum nur mit Visum nur mit Visum
Kinderreisepass / eigenes Kinderdokument nur mit Visum eigener E-Pass erforderlich eigener E-Pass erforderlich
ESTA erforderlich erforderlich erforderlich
Visum für Urlaub bis 90 Tage nicht erforderlich nicht erforderlich nicht erforderlich

Was ist ESTA?

ESTA steht für „Electronic System for Travel Authorization“, also eine elektronische Reisegenehmigung. Deutschland, Österreich und die Schweiz nehmen am Programm für visumfreies Reisen teil, dem Visa Waiver Program (VWP). Staatsangehörige dieser Länder können deshalb für Urlaub, Geschäftsreisen oder im Transit ohne Visum in die USA reisen. Voraussetzung sind ein E-Pass, eine genehmigte ESTA und ein Rück- oder Weiterflugticket.

Die ESTA ist kein Visum. Sie ist eine digitale Vorabprüfung durch die US-Grenzschutzbehörde CBP (U.S. Customs and Border Protection) und mit Ihrer Passnummer verknüpft. Ohne genehmigte ESTA lässt Sie die Fluggesellschaft nicht an Bord. Ein Ausdruck ist nicht nötig, eine Kopie der Bestätigung kann aber nicht schaden.

ESTA beantragen: So funktioniert es

Den Antrag stellen Sie online auf der offiziellen Seite esta.cbp.dhs.gov oder in der offiziellen App „ESTA Mobile“. Die Seite gibt es auch auf Deutsch. Für den Antrag brauchen Sie:

  • Ihren Reisepass, mit dem Sie auch reisen
  • eine E-Mail-Adresse
  • Ihre Anschrift sowie Kontaktdaten für den Notfall
  • Angaben zu Ihren Eltern und zu Ihrer beruflichen Situation
  • eine Kreditkarte für die Gebühr

Im Formular beantworten Sie außerdem einige Sicherheitsfragen, etwa zu Vorstrafen, früheren Einreiseverweigerungen oder Reisen in bestimmte Länder. Beantworten Sie alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß. Falsche Angaben können später zu Problemen bei der Einreise führen. Ihren Namen tragen Sie so ein, wie er in der maschinenlesbaren Zeile Ihres Reisepasses steht. Buchstaben wie ä, ö, ü oder ß werden dort als „AE“, „OE“, „UE“ und „SS“ geschrieben. Beim Geschlecht müssen Sie „männlich“ oder „weiblich“ angeben, und zwar so, wie es bei der Geburt eingetragen wurde.

Die US-Behörden empfehlen, die ESTA mindestens 72 Stunden vor der Abreise zu beantragen. Meist kommt die Antwort schneller per E-Mail, manchmal dauert die Bearbeitung aber auch einige Tage. Am besten kümmern Sie sich direkt nach der Buchung darum. Jede reisende Person braucht einen eigenen Antrag, auch Kinder. Sie dürfen den Antrag aber für andere Personen stellen.

Vorsicht vor Drittanbietern: Viele Internetseiten sehen aus wie offizielle Portale und verlangen ein Vielfaches der Gebühr. Den offiziellen Preis zahlen Sie nur auf esta.cbp.dhs.gov oder in der App „ESTA Mobile“.

Kosten und Gültigkeit der ESTA

Seit dem 16. Oktober 2026 kostet die ESTA 40,62 US-Dollar pro Person. Wird der Antrag abgelehnt, zahlen Sie nur die Bearbeitungsgebühr von 10,62 US-Dollar. Die Genehmigung gilt zwei Jahre oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses, je nachdem, was zuerst eintritt. In dieser Zeit können Sie beliebig oft einreisen und jeweils bis zu 90 Tage bleiben. Abstecher nach Kanada, Mexiko oder auf benachbarte Karibikinseln zählen dabei zu den 90 Tagen. Bekommen Sie einen neuen Reisepass, brauchen Sie auch eine neue ESTA.

Einreise USA mit Visum: Wer braucht eines?

Für einen normalen Urlaub reicht Staatsangehörigen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die ESTA. Ein Visum brauchen Sie unter anderem in diesen Fällen:

  • Ihr ESTA-Antrag wurde abgelehnt.
  • Sie reisen mit einem vorläufigen Reisepass oder einem Kinderreisepass.
  • Sie bleiben länger als 90 Tage, möchten arbeiten oder studieren.
  • Sie waren seit dem 1. März 2011 im Iran, Irak, in Nordkorea, Syrien, im Sudan, in Libyen, Jemen oder Somalia. Das gilt auch, wenn Sie zusätzlich die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan besitzen.
  • Sie waren am oder nach dem 12. Januar 2021 in Kuba, auch nur im Transit.

Für Urlaubsreisen ist das Besuchervisum B-2 vorgesehen. Den Antrag stellen Sie online und vereinbaren dann einen Termin für ein persönliches Gespräch bei einer US-Auslandsvertretung. In Deutschland sind das die Botschaft in Berlin und die Generalkonsulate in Frankfurt am Main und München. In Österreich ist die Botschaft in Wien zuständig, in der Schweiz die Botschaft in Bern. Die Wartezeit auf einen Termin kann mehrere Wochen betragen. Kümmern Sie sich deshalb frühzeitig um das Visum.

Kaution für die USA-Einreise?

Die US-Regierung testet für Staatsangehörige bestimmter visumpflichtiger Länder eine Kaution beim Besuchervisum. Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die mit ESTA einreisen, betrifft das nicht.

Formulare für die Einreise in die USA

Das wichtigste Formular für die Einreise in die USA ist der ESTA-Antrag. Die früheren Papierformulare im Flugzeug, also Einreisekarte und Zollerklärung, gibt es bei der Ankunft per Flugzeug in der Regel nicht mehr. Ihre Einreisedaten (I-94) werden elektronisch erfasst. Die Zollfragen stellt Ihnen der Grenzbeamte mündlich. Neu ist seit November 2026 die schriftliche Erklärung zum Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo. Sie geben sie vor dem Abflug bei Ihrer Fluggesellschaft ab.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Name bei der Flugbuchung genau so hinterlegt ist wie im Reisepass. Die Fluggesellschaft übermittelt Ihre Daten vorab an die US-Behörden. Bei der Einreise müssen Sie die Adresse Ihrer ersten Unterkunft angeben. Bei Rundreisen ist das das erste Hotel.

Einreise USA am Flughafen: So läuft die Kontrolle ab

Nach der Landung folgen Sie den Schildern zur Einreisekontrolle („Immigration“ oder „Passport Control“). Rechnen Sie dort mit Wartezeiten, an großen Flughäfen auch mit ein bis zwei Stunden. Ein Grenzbeamter prüft Ihren Reisepass, macht ein Foto und nimmt Ihre Fingerabdrücke. Fingerabdrücke werden in der Regel bei Reisenden zwischen 14 und 79 Jahren genommen. Anschließend holen Sie Ihr Gepäck und gehen durch den Zoll.

Mobile Passport Control (MPC): Mit der kostenlosen App „Mobile Passport Control“ der CBP können Sie Passdaten, Foto und Zollangaben schon vor der Kontrolle auf dem Smartphone erfassen. An vielen großen Flughäfen gibt es dafür eigene, meist kürzere Warteschlangen. Reisende mit ESTA können die App aber nur nutzen, wenn sie schon einmal erfolgreich mit ESTA in die USA eingereist sind. Bei der ersten Einreise stellen Sie sich in die reguläre Schlange.

Einreise USA New York: Ob JFK, Newark oder LaGuardia: Für die Einreise in New York gelten die gleichen Regeln wie an jedem anderen US-Flughafen. An großen Drehkreuzen wie JFK und Newark sind die Schlangen oft besonders lang. Planen Sie bei einem Anschlussflug ausreichend Zeit ein.

Einreise USA: Welche Fragen werden gestellt?

Bei der Einreisekontrolle stellen Ihnen die Grenzbeamten meist nur wenige, kurze Fragen. Typisch sind:

  • Was ist der Zweck Ihrer Reise? Zum Beispiel „Vacation“ (Urlaub) oder „Organized group tour“ (organisierte Gruppenreise).
  • Wie lange bleiben Sie in den USA?
  • Wo übernachten Sie? Bei Rundreisen nennen Sie das erste Hotel.
  • Mit wem reisen Sie?
  • Haben Sie Lebensmittel oder größere Bargeldbeträge dabei?
  • Wann waren Sie zuletzt in den USA?

Einreise USA ohne Englischkenntnisse: Gute Englischkenntnisse sind keine Voraussetzung. Antworten Sie kurz, ruhig und wahrheitsgemäß. Wenn Sie eine Frage nicht verstehen, bitten Sie freundlich um Wiederholung („Could you repeat that, please?“). Halten Sie Ihre Reiseunterlagen mit Hotelliste und Rückflug griffbereit, das beantwortet viele Fragen auf einen Blick. Fotografieren und Telefonieren ist im Kontrollbereich nicht erlaubt.

Muss ich bei der Einreise Handy und Social Media offenlegen?

Im ESTA-Antrag ist die Angabe von Social-Media-Konten bisher freiwillig. Bei der Einreisekontrolle dürfen US-Grenzbehörden aber mitgeführte Geräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop überprüfen. Das ist nach US-Recht seit 2009 möglich. Im Einzelfall können die Beamten verlangen, dass Sie das Gerät entsperren. Für die allermeisten Urlaubsreisenden kommt das nicht vor. Bleiben Sie in einem solchen Fall ruhig und kooperativ.

Einreise USA verweigert trotz ESTA: Was kann passieren?

Weder eine genehmigte ESTA noch ein Visum geben Ihnen einen Anspruch auf Einreise. Die Entscheidung trifft der Grenzbeamte direkt am Flughafen. Probleme bei der Einreise in die USA entstehen meist aus diesen Gründen:

  • falsche oder widersprüchliche Angaben zum Reisezweck
  • Hinweise auf eine geplante Arbeit, auch unbezahlt
  • eine frühere Überschreitung der erlaubten Aufenthaltsdauer
  • Vorstrafen oder Drogendelikte
  • nicht angemeldete Waren oder Lebensmittel

Gegen eine Einreiseverweigerung gibt es keinen Rechtsbehelf. Auch die deutschen Auslandsvertretungen können eine solche Entscheidung nicht rückgängig machen. Hatten Sie Probleme bei der Einreise, können Sie sich nach der Rückkehr an das „Traveler Redress Inquiry Program“ (DHS TRIP) des US-Heimatschutzministeriums wenden. Die beste Vorbeugung ist einfach: korrekte Angaben im Antrag, ehrliche Antworten an der Grenze und die Reiseunterlagen griffbereit.

Zollbestimmungen: Was dürfen Sie in die USA mitnehmen?

Für Besucherinnen und Besucher gelten feste Freimengen. Alkohol dürfen Sie erst ab 21 Jahren zollfrei einführen.

Ware

Freimenge / Regel

Alkohol (ab 21 Jahren) 1 Liter
Tabakwaren 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (keine kubanischen)
Geschenke und Souvenirs bis 100 US-Dollar
Fleisch und Wurst, auch in Dosen oder Fertiggerichten Einfuhr nicht erlaubt
Frisches Obst, Gemüse, Pflanzen und Samen Einfuhr nicht erlaubt
Medikamente Bedarf für die Reisedauer, möglichst in Originalverpackung
Bargeld ab 10.000 US-Dollar anmeldepflichtig

Vorsicht beim Reiseproviant: Das Wurstbrot oder der Apfel aus dem Handgepäck gehören nicht in die USA. Essen Sie solche Lebensmittel am besten vor der Landung auf. Verpackte Süßigkeiten, Kekse oder Schokolade sind in der Regel erlaubt. Melden Sie Lebensmittel immer an, wenn Sie gefragt werden. Wer nicht angemeldete Lebensmittel dabeihat, riskiert ein Bußgeld von mehreren Hundert US-Dollar. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten empfiehlt sich eine ärztliche Bescheinigung auf Englisch.

Lassen Sie Ihre Koffer für den Flug offen oder verwenden Sie ein TSA-Schloss. Die US-Sicherheitsbehörde TSA darf Gepäck öffnen, notfalls auch gewaltsam. Auf dem Rückweg gelten bei Flugreisen die Freimengen Ihres Heimatlandes: in Deutschland und Österreich Waren bis 430 Euro, in der Schweiz bis 300 Franken.

 


 

Gesundheit

Für die direkte Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Auch eine COVID-Impfung müssen Sie nicht mehr nachweisen. Prüfen Sie dennoch Ihren Impfschutz. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen, wegen aktueller Ausbrüche besonders einen ausreichenden Schutz gegen Masern. Als Reiseimpfung wird Hepatitis A empfohlen. Je nach Reise kommen weitere Impfungen infrage. Lassen Sie sich dazu in Ihrer Hausarztpraxis oder reisemedizinisch beraten.

In den südlichen Bundesstaaten können Mücken Krankheiten wie Denguefieber übertragen, im Sommer kommt West-Nil-Fieber vor. Ein Mückenschutzmittel und lange, helle Kleidung in der Dämmerung helfen. Bei Ausflügen in die Natur, vor allem im Nordosten, sollten Sie sich vor Zecken schützen. Im Südwesten und in den Nationalparks sind Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung und regelmäßiges Trinken wichtig. Das Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, schmeckt wegen des Chlors aber manchmal ungewohnt.

Die medizinische Versorgung in den USA ist gut, aber sehr teuer. Behandlungen erfolgen meist gegen Vorkasse oder Kreditkarte. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten in den USA nicht. Eine private Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport ist deshalb dringend zu empfehlen. Achten Sie darauf, dass die Deckungssumme für die USA ausreicht. Der Notruf ist landesweit die 911.

Nehmen Sie Ihre regelmäßigen Medikamente in ausreichender Menge im Handgepäck mit, am besten mit Ihrem Medikationsplan. Für starke Schmerzmittel und Psychopharmaka empfiehlt sich ein ärztliches Attest auf Englisch.

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Rechtliche Besonderheiten

In den USA sind manche Regeln strenger als in Deutschland. Viele Gesetze unterscheiden sich außerdem von Bundesstaat zu Bundesstaat.

  • Aufenthaltsdauer: Den Tag, bis zu dem Sie bleiben dürfen, legt der Grenzbeamte fest. Schon eine kurze Überschreitung kann zu Festnahme, Abschiebung und Einreisesperren führen. Achtung beim Datum: In den USA steht der Monat vor dem Tag. „03-10“ bedeutet also 10. März.
  • Alkohol: In der Öffentlichkeit ist Alkohol vielerorts verboten. Das gilt auch für sichtbar getragene Flaschen. Alkohol gibt es erst ab 21 Jahren, oft wird beim Kauf ein Ausweis verlangt.
  • Ausweispflicht: In einigen Bundesstaaten, etwa in Louisiana, müssen Sie den Reisepass oder eine Kopie mit Einreisestempel immer bei sich tragen.
  • Drogen: Schon kleinste Mengen können zu Haftstrafen und Einreisesperren führen. Cannabis ist in einigen Bundesstaaten zwar legal, nach US-Bundesrecht aber weiter verboten. Lassen Sie auch CBD-Produkte zu Hause.
  • Rauchen: Rauchverbote sind weiter verbreitet als in Deutschland. Bei Verstößen drohen hohe Strafen.
  • Fotografieren: Militärische Anlagen und Kernkraftwerke dürfen Sie nicht fotografieren. Verzichten Sie auch auf Fotos von nicht vollständig bekleideten Kindern, selbst wenn es Ihre Enkel sind.
  • Drohnen: Drohnen ab 250 Gramm müssen bei der US-Luftfahrtbehörde FAA registriert sein. In Nationalparks und in der Nähe von Flughäfen ist das Fliegen meist verboten.
  • Mietwagen: Wer die Gruppenreise verlängert und selbst fährt, sollte zusätzlich zum nationalen einen internationalen Führerschein mitnehmen. In einigen Bundesstaaten ist er Pflicht. Achten Sie auf eine ausreichende Haftpflichtversicherung für den Mietwagen. Strafzettel bezahlen Sie am besten noch vor der Ausreise.

Hinweis für LGBTIQ-Reisende: Bei ESTA- und Visumanträgen ist nur „männlich“ oder „weiblich“ nach dem bei Geburt eingetragenen Geschlecht möglich. Reisende mit dem Eintrag „X“ oder einem geänderten Geschlechtseintrag sollten zusätzlich ihre Geburtsurkunde mitführen und sich vorab bei der zuständigen US-Auslandsvertretung informieren.

 


 

Währung

Bezahlt wird mit dem US-Dollar (USD). Den aktuellen Wechselkurs prüfen Sie am besten kurz vor der Reise. Eine Kreditkarte ist in den USA nahezu unverzichtbar. Hotels verlangen sie beim Einchecken oft als Sicherheit. Mit Kreditkarte und PIN heben Sie auch am Geldautomaten Bargeld ab. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Bank nach den Gebühren. Ältere Girocards mit V-Pay-Logo funktionieren in den USA nicht. Euro tauschen Sie besser schon zu Hause in etwas Kleingeld, zum Beispiel für ein Getränk am Flughafen.

Preise in Geschäften und auf Speisekarten sind meist ohne Steuern angegeben. Die Verkaufssteuer („Sales Tax“) kommt erst an der Kasse dazu. Werden Sie an Kartenterminals gefragt, ob Sie in Euro oder Dollar zahlen möchten, wählen Sie Dollar. Das ist in der Regel günstiger.

Trinkgeld gehört in den USA fest dazu, denn es ist ein wichtiger Teil des Einkommens von Servicekräften. Im Restaurant sind etwa 15 bis 20 Prozent üblich, für Gepäckträger ungefähr 1 US-Dollar pro Gepäckstück. Steht „tip included“ auf der Rechnung, ist das Trinkgeld schon enthalten.

 


 

Mobilfunk & Internet

Die USA gehören nicht zur EU-Roamingregelung. Ihr gewohnter Tarif gilt dort also nicht, und Surfen ohne passendes Paket kann teuer werden. Fragen Sie vor der Reise bei Ihrem Anbieter nach einem Auslandspaket für die USA. Alternativen sind eine eSIM oder eine amerikanische Prepaid-Karte. Ältere Handys, die nur das inzwischen abgeschaltete 3G-Netz unterstützen, funktionieren in den USA nicht mehr. Die meisten Hotels bieten kostenloses WLAN.

Für die Steckdose brauchen Sie einen Adapter für amerikanische Stecker (Typ A/B). Die Netzspannung liegt bei 110 bis 120 Volt. Ladegeräte für Handy und Kamera kommen damit meist zurecht. Bei Föhn oder Rasierer sollten Sie vorher prüfen, ob sie die niedrigere Spannung vertragen.

 


 

Besonderheiten bei der Einreise für trendtours-Reisende

Wenn Sie mit trendtours in die USA reisen, sind Flug, Hotels und Programm bereits organisiert. Ihre Aufgabe beschränkt sich im Wesentlichen auf die Reisedokumente. Bei den Rundreisen „Amerikas goldener Westen“, „Amerikas Südstaaten“ und „Amerikas Nordosten“ begleitet Sie eine Reiseleitung, und ein Reisebus bringt Sie von Ort zu Ort. Das erleichtert auch die Einreise: Fragt der Grenzbeamte nach dem Reisezweck, antworten Sie einfach „Organized group tour“. Die Adresse des ersten Hotels finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.

ESTA-Service auf Wunsch: Sie möchten den ESTA-Antrag nicht selbst stellen? Dann beantragt trendtours die ESTA auf Wunsch für Sie. Darüber informiert trendtours Sie nach der Buchung rechtzeitig vor der Anreise noch einmal schriftlich.

Reise mit Kanada-Abschnitt: Bei „Amerikas Nordosten“ reisen Sie in die USA und nach Kanada. Für Kanada gelten eigene Einreisebestimmungen. Beachten Sie außerdem: Die Tage in Kanada zählen zu den 90 Tagen, die Sie mit ESTA in den USA verbringen dürfen.

Trinkgeld für Reiseleitung und Busfahrer: Auch Ihre Reiseleitung und die Busfahrer freuen sich über ein Trinkgeld als Anerkennung für guten Service. Üblich ist es, beide getrennt zu bedenken. trendtours empfiehlt pro Tag etwa 5 bis 6 US-Dollar für die Reiseleitung und 4 bis 5 US-Dollar für den Busfahrer.

Ihre Checkliste für das Handgepäck

  • elektronischer Reisepass, mindestens bis zum Tag der Ausreise gültig
  • genehmigte ESTA, mit diesem Reisepass beantragt
  • trendtours-Reiseunterlagen mit Hotelliste und Rückflug
  • Versicherungsschein Ihrer Auslandskrankenversicherung
  • Medikamente für die Reisedauer und gegebenenfalls Ihr Medikationsplan, bei Bedarf mit ärztlichem Attest auf Englisch
  • Kreditkarte und etwas Kleingeld in US-Dollar

Sie möchten im Grand Canyon die Weite des Westens spüren, durch die Eichenalleen der Südstaaten fahren oder an den Niagarafällen stehen? Dann entdecken Sie jetzt die USA-Reisen von trendtours.

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Häufige Fragen zur Einreise in die USA

Was braucht man für die Einreise in die USA?

Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen einen elektronischen Reisepass, der bis zum Tag der Ausreise gültig ist, und eine genehmigte ESTA. Bei der Einreise sollten Sie außerdem einen Nachweis über die Rückreise dabeihaben.

Brauche ich ein Visum für die USA?

Für Urlaubsreisen bis 90 Tage brauchen Sie kein Visum, wenn Sie eine genehmigte ESTA haben. Ein Visum ist unter anderem nötig, wenn die ESTA abgelehnt wurde, Sie länger bleiben oder arbeiten möchten oder seit dem 12. Januar 2021 in Kuba waren.

Kann ich mit dem Personalausweis in die USA einreisen?

Nein. Für die Einreise in die USA brauchen Sie einen Reisepass. Für die visumfreie Einreise mit ESTA muss es ein elektronischer Reisepass mit Chip sein.

Wie lange muss der Reisepass für die USA gültig sein?

Der Reisepass muss mindestens bis zum Tag der Ausreise aus den USA gültig sein. Eine Restgültigkeit von sechs Monaten ist für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht vorgeschrieben.

Was kostet die ESTA?

Seit dem 16. Oktober 2026 kostet die ESTA auf der offiziellen Seite esta.cbp.dhs.gov 40,62 US-Dollar pro Person. Teurere Angebote kommen von Drittanbietern und nicht von der US-Regierung.

Wie lange dauert es, bis ich die ESTA erhalte?

Meist kommt die Antwort nach kurzer Zeit per E-Mail. Die US-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor der Abreise zu stellen. Am besten beantragen Sie die ESTA direkt nach der Buchung.

Garantiert eine ESTA die Einreise in die USA?

Nein. Die ESTA erlaubt Ihnen, an Bord zu gehen. Über die Einreise entscheidet der Grenzbeamte am Flughafen.

Muss ich ein Formular für die Einreise in die USA ausfüllen?

Vor der Reise füllen Sie den ESTA-Antrag aus. Seit November 2026 geben Sie vor dem Flug außerdem eine schriftliche Erklärung zur Demokratischen Republik Kongo ab. Papierformulare im Flugzeug gibt es in der Regel nicht mehr. Die Zollfragen stellt der Grenzbeamte mündlich.

Muss ich bei der Einreise meine Social-Media-Konten offenlegen?

Im ESTA-Antrag ist die Angabe bisher freiwillig. Eine Pflicht ist geplant, aber Stand November 2026 nicht in Kraft. Bei der Einreisekontrolle dürfen Grenzbeamte mitgeführte Geräte überprüfen.

Welche Impfungen brauche ich für die USA?

Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen sind die Standardimpfungen, besonders gegen Masern, sowie eine Impfung gegen Hepatitis A.

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 6. November 2026. Verbindlich sind die Angaben der US-Behörden (CBP, U.S. Department of State), die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, des BMEIA (Österreich) und des EDA (Schweiz) sowie Auskünfte der US-amerikanischen Auslandsvertretungen.