China Einreise
Visum, Einreisekarte und Reisepass im Überblick
Die Verbotene Stadt im Morgenlicht, die Große Mauer, die sich über grüne Hügel schlängelt, und die Skyline von Shanghai am Abend: Eine Reise nach China gehört für viele zu den großen Lebensträumen. Die Einreise ist in den letzten Jahren deutlich einfacher geworden. Deutsche, Österreicher und Schweizer können derzeit für kurze Reisen ohne Visum einreisen. Trotzdem hat China eigene Regeln, die Sie kennen sollten – von der digitalen Einreisekarte über die Fingerabdrücke an der Grenze bis zum Bezahlen per App. Hier lesen Sie, was für Ihre Einreise nach China gilt.
Das Wichtigste in Kürze
- Sie brauchen einen Reisepass. Der Personalausweis wird nicht akzeptiert.
- Visumfreie Einreise bis 30 Tage für Deutsche, Österreicher und Schweizer – derzeit befristet bis 31. Dezember 2026.
- Vor der Einreise füllen Sie die digitale Einreisekarte (Arrival Card) der chinesischen Einwanderungsbehörde aus. Sie ist kostenlos.
- An der Grenze werden in der Regel Fingerabdrücke von Reisenden zwischen 14 und 70 Jahren erfasst.
- Google, WhatsApp und viele westliche Dienste sind gesperrt. Bezahlt wird vor allem mit Alipay und WeChat Pay.
- Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 6. November 2026. Verbindlich sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, des BMEIA (Österreich) und des EDA (Schweiz) sowie Auskünfte der chinesischen Botschaften und Konsulate.
Aktuelle Informationen
Gibt es eine Reisewarnung für China?
Nein. Für die Volksrepublik China besteht keine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Die Kriminalitätsrate gilt insgesamt als gering, Gewalttaten sind sehr selten. Wie in allen Großstädten kommen aber Taschendiebstahl und Trickbetrug vor, etwa an Bahnhöfen, Flughäfen und in der U-Bahn. Achten Sie dort besonders auf Ihre Wertsachen. Für die Autonome Region Xinjiang gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen mit häufigen Pass- und Gepäckkontrollen.
Demonstrationen sind in China ohne Genehmigung verboten. Meiden Sie Menschenansammlungen und folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte. Von Juni bis Oktober kann es vor allem in den Küstenregionen im Süden und Südosten zu Starkregen und Taifunen kommen. Flug- und Reisepläne können sich dann kurzfristig ändern.
Deutsche Staatsangehörige können sich vor der Reise in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts eintragen. Die deutsche Botschaft in Peking sowie die Generalkonsulate in Shanghai, Guangzhou, Chengdu und Shenyang sind Ansprechpartner vor Ort. Auch Österreich und die Schweiz haben Vertretungen im Land. Prüfen Sie die Reise- und Sicherheitshinweise kurz vor dem Abflug noch einmal.
Visumfreie Einreise: Wie geht es nach 2026 weiter?
Die visumfreie Einreise für Deutschland, Österreich, die Schweiz und zahlreiche weitere Länder ist eine einseitige Regelung der chinesischen Regierung. Sie wurde seit ihrem Start Ende 2023 bereits mehrfach verlängert, zuletzt bis zum 31. Dezember 2026, 24 Uhr. Eine Verlängerung für 2027 ist mit Stand 6. November 2026 noch nicht offiziell angekündigt.
Für Ihre Planung heißt das: Bei Reisen mit Einreise ab dem 1. Januar 2027 informieren Sie sich bitte rechtzeitig vor Abflug über die dann geltenden Einreisebestimmungen. Verbindlich Auskunft gibt nur die chinesische Botschaft oder das zuständige Konsulat. Sobald neue Informationen vorliegen, aktualisieren wir diese Seite.
Einreise & Zoll
Welche Dokumente brauchen Sie für die Einreise nach China?
Für die Einreise nach China brauchen Sie einen Reisepass. Mit dem Personalausweis oder einem vorläufigen Personalausweis ist keine Einreise möglich. Ein vorläufiger Reisepass und der deutsche Kinderreisepass werden nur zusammen mit einem Visum akzeptiert. Für die visumfreie Einreise brauchen also auch Kinder einen regulären Reisepass.
Wie lange muss der Reisepass gültig sein? Bei visumfreier Einreise schreibt China vor, dass der Pass mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig ist. Für ein Visum muss er bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Für Ihre trendtours Reise gilt: Ihr Reisepass sollte nach dem Reiseende noch mindestens sechs Monate gültig sein und mindestens zwei gegenüberliegende freie Seiten haben. So sind Sie auch bei Fluggesellschaften und Umsteigeflughäfen auf der sicheren Seite. Ein Foto der Passseite auf dem Smartphone hilft, falls der Pass unterwegs verloren geht.
Dokument |
Deutschland |
Österreich |
Schweiz |
|---|---|---|---|
| Reisepass | akzeptiert | akzeptiert | akzeptiert |
| Personalausweis / Identitätskarte | nicht akzeptiert | nicht akzeptiert | nicht akzeptiert |
| Vorläufiger Reisepass / Notpass | nur mit Visum | vorab bei chinesischer Vertretung klären | vorab bei chinesischer Vertretung klären |
| Kinderreisepass / Reisepass für Kinder | Kinderreisepass nur mit Visum | eigener Reisepass erforderlich | eigener Reisepass erforderlich |
| Visum für Aufenthalte bis 30 Tage | bis 31.12.2026 nicht erforderlich | bis 31.12.2026 nicht erforderlich | bis 31.12.2026 nicht erforderlich |
| Digitale Einreisekarte (Arrival Card) | erforderlich | erforderlich | erforderlich |
China ohne Visum: Was gilt für Deutsche, Österreicher und Schweizer?
Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können mit einem gewöhnlichen Reisepass bis zu 30 Tage visumfrei in die Volksrepublik China einreisen. Erlaubt sind touristische Reisen, Geschäftsreisen, Besuche bei Familie und Freunden, akademischer und kultureller Austausch sowie der Transit. Die Regelung gilt derzeit für Einreisen bis zum 31. Dezember 2026.
Die Visumfreiheit gilt nicht für Dienstpässe, vorläufige Reisepässe und Reiseausweise als Passersatz. Reisen Sie mit Partnerinnen, Partnern oder Freunden mit anderer Staatsangehörigkeit, sollten diese ihre Einreisebestimmungen frühzeitig bei der zuständigen chinesischen Botschaft prüfen.
Auch auf der Insel Hainan im Süden Chinas ist unter bestimmten Voraussetzungen ein visumfreier Aufenthalt von bis zu 30 Tagen möglich. Für Hongkong und Macau gelten eigene Regeln: Beide Sonderverwaltungsregionen können Sie ebenfalls ohne Visum besuchen. Nach chinesischem Recht zählen sie bei der Ein- und Ausreise jedoch als „Ausland“. Eine Fahrt von Festlandchina nach Hongkong bedeutet also eine Ausreise aus der Volksrepublik.
Wann brauchen Sie trotzdem ein China-Visum?
Ein Visum brauchen Sie unter anderem in diesen Fällen:
- Sie bleiben länger als 30 Tage in China.
- Sie reisen mit einem vorläufigen Reisepass oder einem Kinderreisepass.
- Sie möchten in China arbeiten oder studieren.
- Die visumfreie Regelung wird nach dem 31. Dezember 2026 nicht verlängert.
Den Visumantrag stellen Sie in dem Land, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen oder in dem Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. In Deutschland läuft er über die Chinese Visa Application Service Center. Sie müssen den Antrag persönlich einreichen, weil dabei Ihre Fingerabdrücke erfasst werden. Dafür fallen zusätzliche Gebühren an. Achten Sie auf die richtige Visumkategorie: Für Urlaubsreisen ist das Touristenvisum (L-Visum) vorgesehen. Planen Sie für den Antrag ausreichend Vorlauf ein.
Wichtig: An chinesischen Flughäfen werden in der Regel keine Visa bei der Ankunft ausgestellt. Wer ohne erforderliches Visum ankommt, wird meist zurückgewiesen.
Die digitale Einreisekarte (China Arrival Card)
Für die Einreise nach China ist eine Einreiseerklärung nötig, auch wenn Sie visumfrei einreisen. Seit dem 20. November 2025 können Sie diese Einreisekarte online bei der chinesischen Einwanderungsbehörde NIA (National Immigration Administration) ausfüllen. Die frühere Papierkarte, die früher im Flugzeug verteilt wurde, ist damit weitgehend abgelöst. Das Auswärtige Amt empfiehlt, das elektronische Formular zu nutzen.
So funktioniert das China-Einreiseformular online:
- Offizielle Wege sind die Website der NIA (s.nia.gov.cn), die App „NIA 12367“ sowie die Miniprogramme in WeChat und Alipay.
- Sie geben unter anderem Ihre Passdaten, Ihre Flugnummer, den Einreiseort, den Reisezweck und Ihre erste Adresse in China an. Bei einer Pauschalreise ist das in der Regel Ihr erstes Hotel.
- Nach dem Absenden erhalten Sie eine Bestätigung mit QR-Code. Speichern Sie diesen auf dem Smartphone oder drucken Sie ihn aus.
- Füllen Sie die Karte am besten wenige Tage vor dem Abflug aus. Für jede Einreise ist eine neue Karte nötig.
Die Einreisekarte ist kostenlos. Die chinesische Einwanderungsbehörde warnt ausdrücklich vor Nachahmer-Seiten, die Gebühren verlangen. Haben Sie das Formular vorab nicht geschafft, können Sie es auch nach der Landung noch erledigen: per QR-Code mit dem eigenen Smartphone, an Geräten in der Ankunftshalle oder auf Papier. Das kostet aber Zeit in der Warteschlange.
Was passiert bei der Einreise am Flughafen?
Nach der Landung gehen Sie zur Grenzkontrolle für ausländische Reisende. Dort legen Sie Ihren Reisepass und den QR-Code der Einreisekarte vor. Die Beamten können nach Ihrem Reisezweck, Ihrer Unterkunft oder Ihrem Rückflug fragen. Halten Sie deshalb Ihre Reiseunterlagen bereit.
Fingerabdrücke: An den Grenzübergängen erfasst China die Fingerabdrücke ausländischer Reisender. Grundsätzlich gilt das für alle Personen zwischen 14 und 70 Jahren. Reisende ab 71 Jahren sind davon in der Regel ausgenommen. Haben Sie bei einer früheren China-Reise schon Fingerabdrücke abgegeben, kann die Erfassung trotzdem erneut verlangt werden.
Gesundheitskontrollen: In seltenen Einzelfällen kann bei der Einreise die Körpertemperatur gemessen oder ein Abstrich bzw. ein Bluttest gemacht werden. Wer das ablehnt, kann zurückgewiesen werden.
Registrierung: Alle ausländischen Reisenden müssen sich innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft bei der örtlichen Polizei registrieren. Wohnen Sie im Hotel, , muss das Hotel gesetzlich verpflichtend diese Anmeldung für Sie übernehmen. Sie müssen sich also nur selbst kümmern, wenn Sie privat übernachten.
China Einreise: Gibt es Handy-Kontrollen?
Viele Reisende fragen sich, ob bei der Einreise nach China das Handy kontrolliert wird. Eine routinemäßige Durchsuchung von Smartphones bei allen Urlaubsreisenden beschreibt das Auswärtige Amt nicht. Kontrollen von Smartphones und Kameras sind aber in Theorie möglich. Hauptsächlich in der Region Xinjiang.
Zollbestimmungen: Was dürfen Sie mitnehmen?
Ware |
Freimenge / Regel |
|---|---|
| Zigaretten | 400 Stück |
| Spirituosen | 2 Flaschen à 750 ml |
| Fremdwährung (z. B. Euro) | unbegrenzt, ab Gegenwert von 5.000 US-Dollar anmeldepflichtig |
| Chinesische Währung (Renminbi) | bis 20.000 RMB bei Ein- und Ausreise |
| Medikamente | Bedarf für die Reisedauer, ärztliche Bescheinigung auf Englisch empfohlen |
| Drohnen | in Peking ohne örtliche Registrierung verboten |
| Antiquitäten | Ausfuhr nur mit rotem Siegel des chinesischen Kulturamts |
| Münzen aus der Zeit vor 1949 | Ausfuhr verboten |
Bei der Mitnahme von Medikamenten gilt: Packen Sie Ihre gewohnten Medikamente in ausreichender Menge ins Handgepäck. Für starke Schmerzmittel oder Psychopharmaka ist ein englischsprachiges ärztliches Attest sinnvoll. Kaufen Sie Kunsthandwerk oder vermeintlich alte Gegenstände, bewahren Sie die Quittung auf.
Sicherheitskontrolle am Flughafen: Feuerzeuge und Streichhölzer sind auf Inlandsflügen und auf Flügen ab China verboten – im Handgepäck wie im Koffer. Akkus und Powerbanks gehören ins Handgepäck. Powerbanks brauchen in China eine gut sichtbare CCC-Zertifizierung, sonst werden sie bei der Kontrolle eingezogen. Außerdem gelten Grenzen für die Kapazität. Auch bei Bahnfahrten gibt es Sicherheitskontrollen ähnlich wie am Flughafen.
Gesundheit
Welche Impfungen brauchen Sie für China?
Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Ausnahme gilt, wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als zwölf Stunden im Transit aufgehalten haben. Dann ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Prüfen Sie Ihren Impfschutz trotzdem frühzeitig vor der Reise. Die Standardimpfungen nach dem Impfkalender der STIKO sollten aktuell sein, besonders der Schutz gegen Masern. Das Auswärtige Amt empfiehlt außerdem eine Impfung gegen Hepatitis A. Je nach Reiseroute und Aufenthalt können weitere Impfungen sinnvoll sein, etwa gegen Hepatitis B, Japanische Enzephalitis, Tollwut, FSME, Denguefieber oder Chikungunyafieber. Am besten lassen Sie sich in Ihrer Hausarztpraxis oder einer reisemedizinischen Beratungsstelle beraten.
Durch Mücken und Zecken übertragene Erkrankungen
In den südlichen Landesteilen und Küstenprovinzen wie Guangdong, Fujian, Guangxi, Yunnan und Hainan kann Denguefieber übertragen werden. Dort kam es in den vergangenen Jahren auch vereinzelt zu Ausbrüchen von Chikungunyafieber. Schützen Sie sich deshalb tagsüber und abends mit Mückenschutzmittel und langer, heller Kleidung. FSME kommt vor allem in Waldgebieten im Nordosten vor. Krim-Kongo-Fieber wird regional ebenfalls durch Zecken übertragen. Bei Spaziergängen in der Natur hilft es, den Körper danach nach Zecken abzusuchen.
Hygiene, Trinkwasser und Höhenlage
Durchfallerkrankungen gehören zu den häufigsten Reisebeschwerden. Trinken Sie kein Leitungswasser, sondern Wasser aus Flaschen. Seien Sie bei Eiswürfeln, Salaten und ungeschältem Obst zurückhaltend. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
Reisen Sie nach Tibet, ist die ungewohnte Höhenlage von rund 3.500 bis über 5.000 Metern zu beachten. Kopfschmerzen, Atemnot und Schlafprobleme sind typische Anzeichen der Höhenkrankheit. Trinken Sie ausreichend und vermeiden Sie Überanstrengung. Besprechen Sie die Reise vorab mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, besonders bei Herz-, Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen.
Medizinische Versorgung in China
In China gibt es kein System niedergelassener Hausärzte. Die Versorgung läuft über Krankenhäuser. In großen Städten wie Peking und Shanghai gibt es moderne Klinikzentren, auf dem Land kann die Versorgung sehr einfach sein. Die größte Hürde ist oft die Sprache, denn Englisch sprechendes Personal ist selten. Behandlungen müssen in der Regel sofort und häufig bar bezahlt werden. Ausländische Kreditkarten akzeptieren nur wenige internationale Kliniken in Großstädten.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Behandlungen in China nicht. Eine private Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholversicherung ist deshalb dringend zu empfehlen. Nehmen Sie eine kleine Reiseapotheke mit. Die Notrufnummern in China lauten 120 für den Rettungsdienst und 110 für die Polizei.
Rechtliche Besonderheiten
China ist ein gastfreundliches Land, in dem einige Gesetze deutlich strenger sind als in Deutschland. Diese Punkte sollten Sie kennen:
- Ausweispflicht: Ausländische Reisende ab 16 Jahren müssen ihren Reisepass jederzeit bei sich tragen. Sie brauchen ihn auch beim Check-in im Hotel und beim Kauf von Bahntickets. Polizeiliche Kontrollen sind selten aber möglich, vor allem rund um Großveranstaltungen und Gedenktage.
- Drogen: Schon der Besitz kleiner Mengen wird sehr hart bestraft, bis hin zu langen Haftstrafen oder der Todesstrafe. Auch Drogenkonsum vor der Reise kann verfolgt werden, wenn er etwa über eine Haarprobe nachweisbar ist. Nehmen Sie keine Gepäckstücke oder Päckchen für Fremde mit.
- VPN und Internetzensur: Die Nutzung von VPN-Diensten zur Umgehung der Internetzensur ist in China verboten. Das Auswärtige Amt rät ausdrücklich davon ab.
- Fotografieren: Militärische Anlagen, Polizei und Sicherheitskräfte dürfen Sie nicht fotografieren. Fragen Sie Menschen vorher, ob Sie sie fotografieren dürfen. In Zweifelsfällen hilft Ihre Reiseleitung.
- Drohnen: In Peking sind nicht örtlich registrierte Drohnen verboten. Sie werden schon bei der Einreise ohne Entschädigung beschlagnahmt. Auch anderswo gelten viele Flugverbote.
- Straßenverkehr: Es gilt die Null-Promille-Grenze. Ausländische und internationale Führerscheine werden nicht anerkannt. Selbst fahren ist für Urlaubsreisende deshalb in der Regel nicht möglich.
- Polizeiliche Maßnahmen: Die Polizei kann bei vielen Verstößen Bußgelder und bis zu 15 Tage Arrest ohne Gerichtsurteil verhängen, etwa bei Störung der öffentlichen Ordnung.
- Ausreisesperren: Wer in China in Straf- oder Zivilverfahren verwickelt ist, zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall, kann an der Ausreise gehindert werden. Für Urlaubsreisende ist das selten, aber gut zu wissen.
- Tibet: Für touristische Reisen in die Autonome Region Tibet ist eine Sondergenehmigung nötig. Sie wird nur über ein zugelassenes Reisebüro für Gruppen beantragt.
Hinweis für LGBTIQ-Reisende: Homosexuelle Handlungen sind in China nicht strafbar. Rechtlich sind LGBTIQ-Personen aber kaum geschützt, und die gesellschaftliche Akzeptanz ist vor allem außerhalb der Metropolen gering. Zurückhaltung in der Öffentlichkeit wird empfohlen.
Währung
Landeswährung ist der Renminbi (RMB, international CNY), dessen Einheit der Yuan ist. Das Zeichen ist ¥. Den aktuellen Wechselkurs prüfen Sie am besten kurz vor der Reise.
Bezahlt wird in China heute meist per Smartphone. Alipay und WeChat Pay sind fast überall verbreitet, vom Restaurant über das Museum bis zum Straßenstand. Auch ausländische Reisende können beide Apps nutzen und eine internationale Kreditkarte wie Visa oder Mastercard hinterlegen. Richten Sie die App am besten schon zu Hause ein und testen Sie sie vor der Abreise. Internationale Kreditkarten werden vor allem in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert, vielerorts aber nicht.
Nehmen Sie trotzdem etwas Bargeld mit, denn die Zahlung per App klappt für ausländische Gäste nicht immer. An Geldautomaten heben Sie mit gängigen Kreditkarten Bargeld ab, das Menü lässt sich meist auf Englisch umstellen. Die deutsche Girocard funktioniert nur sehr eingeschränkt. Fragen Sie vor der Reise bei Ihrer Bank nach, welche Karte in China funktioniert und welche Gebühren anfallen.
Mobilfunk & Internet
China gehört nicht zum EU-Roamingraum. Ihr gewohnter Tarif gilt dort nicht automatisch, und mobiles Surfen kann ohne passendes Paket sehr teuer werden. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Reise bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach einem Auslandspaket für China. Eine Alternative ist eine eSIM für China, die Sie schon zu Hause einrichten können. Eine chinesische SIM-Karte bekommen Sie vor Ort nur gegen Vorlage des Reisepasses und mit Gesichtsscan.
Internetzensur: Viele US Dienste sind in China gesperrt, darunter Google, Google Maps, Facebook, X und WhatsApp. Laden Sie deshalb vor der Abreise Apps herunter, die in China funktionieren: zum Beispiel WeChat zum Schreiben und Bezahlen, Alipay sowie eine Übersetzungs-App und eine Offline-Karte. Microsoft Dienste funktionieren wiederum einwandfrei. Speichern Sie wichtige Adressen, etwa Ihres Hotels, auch auf Chinesisch. Die Visitenkarte des Hotels hilft bei der Rückfahrt im Taxi. Die meisten Hotels bieten WLAN an. Die Nutzung von VPN-Diensten ist verboten und wird vom Auswärtigen Amt ausdrücklich nicht empfohlen.
Strom: Die Spannung beträgt wie in Deutschland 230 Volt. Deutsche Stecker passen aber nicht in jede chinesische Steckdose. Ein Reiseadapter gehört deshalb ins Gepäck.
Besonderheiten bei der Einreise für trendtours Reisende
Mit trendtours reisen Sie entspannt nach China und kümmern sich vor allem um Ihre Dokumente. Bei den China-Reisen ist der Flug ab Deutschland inklusive, etwa bei „Chinas spektakuläre Schätze“, „China für Entdecker“, „Tibet – Dach der Welt“ oder „Weltkultur-Metropolen“. Ihre Hotels sind bereits reserviert. Damit übernimmt das jeweilige Hotel auch die vorgeschriebene Registrierung bei der Polizei. Für die Einreisekarte geben Sie als Adresse Ihr erstes Hotel laut Reiseunterlagen an.
Nach der Passkontrolle und der Gepäckausgabe begrüßt Sie Ihre deutschsprachige Reiseleitung bzw. Flughafenassistenz [prüfen] und begleitet Sie zum Reisebus. Bei der Reise „Tibet – Dach der Welt“ wird die erforderliche Tibet-Genehmigung über die Reiseorganisation beantragt [prüfen]. Ihre Reiseunterlagen erhalten Sie ca. 10 bis 14 Tage vor der Abreise [prüfen]. Haben Sie die Unterlagen als PDF erhalten, drucken Sie diese bitte aus und nehmen sie mit.
Hinweis für Reisen ab Januar 2027: Die visumfreie Einreise ist derzeit bis zum 31. Dezember 2026 befristet. Für Reisen mit Einreise ab dem 1. Januar 2027 beachten Sie bitte die Hinweise in Ihren Reiseunterlagen und die dann geltenden Bestimmungen der chinesischen Behörden. [Freigabe: Kundenhinweis und ggf. Visa-Service]
Ihre Checkliste für das Handgepäck
- Reisepass, nach Reiseende noch mindestens sechs Monate gültig, mit zwei gegenüberliegenden freien Seiten
- QR-Code der digitalen Einreisekarte (Arrival Card)
- trendtours Reiseunterlagen
- Nachweis der Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholversicherung
- Medikamente für die Reisedauer, ggf. Medikationsplan und englischsprachiges Attest
- Kreditkarte, etwas Bargeld und eingerichtete Bezahl-App
- Reiseadapter und CCC-zertifizierte Powerbank im Handgepäck
Sie möchten einmal auf der Großen Mauer stehen, die Terrakotta-Armee in Xi'an bestaunen oder mit der Tibet-Bahn über das Dach der Welt reisen? Dann entdecken Sie jetzt die China-Reisen von trendtours.
Häufige Fragen zur Einreise nach China
Brauchen Deutsche ein Visum für China?
Nein, nicht für Aufenthalte bis 30 Tage. Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gewöhnlichen Reisepass derzeit bis zum 31. Dezember 2026 visumfrei nach China einreisen, zum Beispiel für Urlaub, Besuche oder Geschäftsreisen.
Gilt die visumfreie Einreise nach China auch 2027?
Das steht noch nicht fest. Mit Stand 6. November 2026 ist eine Verlängerung über den 31. Dezember 2026 hinaus nicht offiziell angekündigt. In den vergangenen Jahren wurde die Regelung jeweils verlängert. Prüfen Sie die aktuellen Einreisebestimmungen deshalb vor Reisen ab Januar 2027.
Wie lange muss mein Reisepass für China gültig sein?
Bei visumfreier Einreise mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, mit Visum noch mindestens sechs Monate ab Einreise. Für trendtours Reisen sollte der Pass nach Reiseende noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Kann ich mit dem Personalausweis nach China reisen?
Nein. Für die Einreise nach China ist ein Reisepass erforderlich. Der Personalausweis wird nicht akzeptiert.
Was ist die China Arrival Card?
Die Arrival Card ist die digitale Einreisekarte der chinesischen Einwanderungsbehörde NIA. Sie ersetzt das frühere Einreiseformular aus dem Flugzeug. Sie füllen sie vor der Reise kostenlos online, per App „NIA 12367“ oder in WeChat bzw. Alipay aus und zeigen den QR-Code an der Grenze vor.
Brauche ich die Einreisekarte auch ohne Visum?
Die Einreisekarte ist kein Visum, sondern eine Einreiseerklärung. Sie brauchen sie auch bei der visumfreien Einreise.
Werden bei der Einreise nach China Handys kontrolliert?
Routinemäßige Handy-Kontrollen bei allen Urlaubsreisenden sind nicht die Regel. Aber in Theorie möglich.
Muss ich bei der Einreise Fingerabdrücke abgeben?
In der Regel ja, wenn Sie zwischen 14 und 70 Jahre alt sind. Die Fingerabdrücke werden an der Grenzkontrolle mit einem Scanner erfasst.
Muss ich mich nach der Einreise in China registrieren?
Ja, innerhalb von 24 Stunden. Wohnen Sie im Hotel, übernimmt das Hotel die Anmeldung für Sie. Mittlerweile ist dies verpflichtend und das Hotel darf Sie auch nicht mehr abweisen bzw. darauf bestehen, das es keine Ausländer aufnimmt.
Kann ich am Flughafen in China ein Visum bekommen?
In der Regel nicht. Wer ein Visum braucht, muss es vor der Reise beantragen. Ohne gültiges Visum oder die Voraussetzungen für die visumfreie Einreise wird die Einreise meist verweigert.
Welche Impfungen brauche ich für China?
Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen sind die Standardimpfungen und eine Impfung gegen Hepatitis A. Weitere Impfungen hängen von Ihrer Reiseroute ab.
Funktionieren WhatsApp und Google in China?
Nein, beide sind in China gesperrt, ebenso wie Google Maps, Facebook und X. Laden Sie vor der Abreise Alternativen wie WeChat und Kartenanbieter wie Amap o.ä. herunter.
Kann ich in China mit Kreditkarte bezahlen?
In größeren Hotels und Geschäften meist ja, im Alltag aber oft nicht. Üblich ist die Zahlung mit Alipay oder WeChat Pay. In beiden Apps können Sie eine internationale Kreditkarte hinterlegen. Etwas Bargeld sollten Sie zusätzlich dabeihaben.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 6. November 2026. Verbindlich sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, des BMEIA (Österreich) und des EDA (Schweiz) sowie Auskünfte der chinesischen Botschaften und Konsulate.