Namibia

Klima

Namibia ist ein wahres Sonnenparadies und kann das ganze Jahr über bereist werden. Grundsätzlich ist es im zentralen Hochland rund um die Hauptstadt Windhoek und in den Wüstengebieten heiß und trocken. Die meisten Niederschläge fallen bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius in den Monaten Januar bis März, während ab April bei Temperaturen zwischen 20-25 Grad Celsius trockenes Wetter vorherrscht. An der Atlantikküste ist das Wetter ganzjährig angenehm und trocken.

Wichtige Informationen zu Ihrer Reise

Bitte führen Sie Folgendes in Ihrem Handgepäck mit sich:

  • Reisepass (bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass maschinenlesbar sowie noch mindestens 6 Monate über die Dauer des geplanten Aufenthalts hinaus gültig sein muss)
  • trendtours-Reiseunterlagen
  • Auslandskrankenversicherung mit inkludierter Rückholversicherung (dringend empfohlen)
  • Ihre gewohnten (Reise-)Medikamente in ausreichender Menge sowie ggf. Ihren Medikationsplan

Tipp: Für Reisen in nicht EU-Länder empfehlen wir grundsätzlich bei Schmerzmitteln und als halluzinogen geltenden Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka), ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes mitzuführen.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise ist ein Reisepass mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus und mit mindestens zwei freien Seiten erforderlich. Deutsche Touristen können ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) für einen Aufenthalt bis 90 Tage wird bei Ankunft in Windhoek erteilt.

Bei der Einreise Minderjähriger nach Namibia sind besondere Bestimmungen zu beachten. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie direkt beim Auswärtigen Amt oder bei unserem Kundenservice.

Bitte informieren Sie sich ggf. vor Ihrer Reise beim Auswärtigen Amt oder bei den Konsulaten Ihres Ziellandes über aktuelle Reisehinweise oder etwaige kurzfristige Änderungen der Einreiseregelungen.

Reisegäste, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, setzen sich bezüglich der für sie gültigen Einreise- und Visumsbestimmungen bitte umgehend mit uns in Verbindung.

Medizinische Versorgung

Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen. Für Aufenthalte im Etosha-Nationalpark besteht ein geringes Malaria-Risiko, daher sollten Sie sich zur Möglichkeit einer Malariaprophylaxe beraten lassen. Aktuell gültige Impfempfehlungen und weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Centrums für Reisemedizin und des Auswärtigen Amtes.

Gerade in Windhoek und den größeren Städten ist die medizinische Versorgung gut, allerdings mitunter auch teuer. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit inkludierter Rückholversicherung wird daher empfohlen. Beachten Sie hierzu bitte unser Versicherungsangebot der Würzburger Versicherung.

Sprache

Die Amtssprache in Namibia ist Englisch. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer nationaler Sprachen, von denen Afrikaans am weitesten verbreitet ist. Teilweise wird auch Deutsch gesprochen.

Währung

Offizielle Währung in Namibia ist der namibische Dollar (NAD). 1 Euro entspricht etwa 15 Namibia-Dollar. Kreditkarten sind in Namibia ein gängiges Zahlungsmittel und mit Ihrer EC-Karte mit Maestro-Logo können Sie vor Ort auch Geld abheben. Allerdings haben einige europäische Banken die Nutzung der EC-/Maestro-Karten an Geldautomaten im südlichen Afrika eingeschränkt bzw. müssen für den Gebrauch freigeschaltet werden – bitte informieren Sie sich hierzu ebenso wie zu eventuell anfallenden Gebühren für den Auslandseinsatz Ihrer Kredit- oder EC-Karte direkt bei Ihrer Bank.

Wasser

Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Bitte greifen Sie auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurück.

Zeit

Während der deutschen Frühlings- und Sommermonate herrscht in Namibia die gleiche Zeit wie in Deutschland, in der deutschen Winterzeit liegt sie eine Stunde hinter der deutschen Zeit zurück.

Kleidung

Generell ist der Kleidungsstil in Namibia leger. Da Sie auf Ihrer Rundreise verschiedene Regionen mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen kennenlernen, sollten Sie von leichter Baumwollkleidung über einen wärmenden Pullover für die Abende bis hin zu regenfester Kleidung für (seltenes) Schlechtwetter verschiedene Bekleidung einpacken. Als Schutz gegen Mücken und Zecken empfehlen sich das Tragen langer Kleidung und die Verwendung eines Anti-Mücken-Sprays.

Tipp: Die UV-Strahlung ist im südlichen Afrika besonders intensiv. Ein ausreichender Sonnenschutz, bestehend aus Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme gehört auf jeden Fall ins Reisegepäck!

Elektrizität

Die Stromspannung in Namibia liegt bei 220 bis 240 Volt. Es werden überwiegend 3-polige Stecker benutzt, für die Sie einen Adapter benötigen.

Trinkgelder

Es ist üblich in Restaurants 10% Trinkgeld zu geben. Natürlich freuen sich auch Ihr Reiseleiter und Ihr Busfahrer über eine kleine Anerkennung.

Öffnungszeiten

Es gibt keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten. Üblicherweise sind die Geschäfte wochentags von 8 bis 17 bzw. 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr offen. Supermärkte, Drogerien und Souvenirgeschäfte haben oft auch abends geöffnet.

Telekommunikation

Die Vorwahl von Europa nach Namibia lautet 00264, von Namibia nach Deutschland wählen Sie die 0049. Festnetz und Mobilfunknetz sind in Namibia gut ausgebaut. Dennoch kann der Handy-Empfang in vielen Regionen stark eingeschränkt sein. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, ob und zu welchen Konditionen Sie Ihr Mobiltelefon in Namibia nutzen können.

Im Notfall kontaktieren Sie die Polizei unter der Nummer 10111.

Speisen & Getränke

Die Küche Namibias ist durch die verschiedenen afrikanischen Völker geprägt, die hier leben. Generell herrscht ein gewisser Hang zum Fleisch. Neben Rind, Huhn und Lamm stehen auch exotische Speisen wie Strauß, Krokodil und Antilope auf der Speisekarte und sind eine leckere Erfahrung. Dazu wird häufig Milipap serviert. Der feste Maisbrei erinnert an die italienische Polenta. In Namibia kann man aber auch „Futtern wie bei Muttern“. Rouladen und Kasseler, Eisbein und Sauerkraut – die deftige deutsche Hausmannskost schmeckt auch den Namibiern. An der Atlantikküste sind fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte gut und günstig zu haben. Weit verbreitete Gemüsesorten sind Kartoffeln, Mangold, Kürbis und Pilze. Beliebte Getränke sind Bier und Weine aus der südafrikanischen Kap-Region.

Souvenirs

Typische Andenken und Geschenke sind die schönen Holzschnitzarbeiten aus Hartholz (z. B. Masken und Tiere), bunte Mineralien, Korbwaren und Webteppiche, Herero-Puppen und Schuhe aus weichem Kudu-Leder.

Zollvorschriften

Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei den Konsulaten Ihres Ziellandes, auf der Seite des Auswärtigen Amtes oder auf der Seite des deutschen Zolls. In Namibia gibt es viele geschützte Tier- und Pflanzenarten, daher wird der Artenschutz auch bei Urlaubsmitbringseln relativ rigide gehandhabt.

Foto & Film

Militärische Einrichtungen und Regierungsgebäude sollten nicht fotografiert werden, Einheimische fragt man vorher freundlich um Erlaubnis.