Bahrain, Oman & Vereinigte Arabische Emirate

Klima & Kleidung

Tagsüber sind die Temperaturen in den Märchenreichen erwartungsgemäß wüstenwarm – selbst zur Winterzeit im Januar. Nachts wird es dann hingegen – gerade in der Wüste – relativ kalt, ein wärmeres Kleidungsstück kann also nicht schaden. Auf alle Fälle ins Reisegepäck gehört eine gute Sonnenbrille. Gerade bei Kleidung ist generell in arabischen Ländern Zurückhaltung geboten: Schultern und Knie sollten sowohl bei Männern als auch bei Frauen bedeckt sein, durchsichtige Kleidungsstücke sind verpönt. Schulterfreie Tops und kurze Röcke oder kurze Hosen sind unan­gemessen und sollten ebenso vermieden werden wie tief ausgeschnittene Blusen oder Shirts. Noch strikter sind die Bekleidungsvorschriften beim Besuch einer Moschee: Lange Hosen sind Pflicht, bei Frauen müssen Hand- und Fußgelenke genauso wie Dekolleté und Haare (Kopftuch) bedeckt sein. Für Ihren Aufenthalt im berühmten Luxushotel „Burj Al Arab Jumeirah“ gilt: Herren werden gebeten, ein Hemd, eine lange Hose und geschlossene Schuhe zu tragen. Damen können Kostüm oder Kleid, einen Rock oder eine elegante Hose mit Oberteil tragen. Die traditionelle Kleidung der VAE ist ebenfalls willkommen.

Wichtige Informationen zu Ihrer Reise

Bitte führen Sie Folgendes mit sich

  • mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass
  • trendtours-Voucher
  • Nachweis einer Auslandskrankenversicherung (Empfehlung des Auswärtigen Amtes)
  • Ihre gewohnten (Reise-)Medikamente

Tipp: Für Reisen in nicht EU-Länder empfehlen wir grundsätzlich bei Schmerzmitteln und als halluzinogen geltenden Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes mitzuführen.

Visa & besondere Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bahrain benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das gegen eine Gebühr von derzeit 25 Bahrainischen Dinar (ca. € 55) bei der Einreise am Flughafen erworben werden kann. Für die Einreise in den Oman benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das für 5 Omanische Rial (derzeit ca. € 12) direkt am Flughafen von Maskat erworben werden kann. Für die Einreise in die VAE (Abu Dhabi und Dubai) benötigen Sie für einen Aufenthalt unter 90 Tagen Dauer zu touristischen Zwecken kein Visum. Besitzern eines Reisepasses mit israelischem Stempel kann in arabischen Ländern die Einreise verweigert werden. Bitte stellen Sie im Fall einer früheren Israel-Reise sicher, dass Ihr Reisepass keinen solchen Stempel enthält oder Sie über einen neutralen „Zweitreisepass“ verfügen. Gegebenenfalls bietet sich ein neuer vorläufiger Reisepass als schnelle Lösung vor der Reise an.

Medizinische Versorgung & Medikamenteneinfuhr

Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen, aktuell gültige Impfempfehlungen und weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Centrums für Reisemedizin und des Auswärtigen Amtes. Die medizinische Versorgung ist in den großen Städten Ihrer Reise wie Dubai-City und Maskat ausgezeichnet, aber für Ausländer auch sehr teuer – das Auswärtige Amt empfiehlt dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung inklusive Reiserückholversicherung. Das Europäische Center for Disease Control (ECDC) weist EU-Bürger auf die Existenz des MERS-Coronavirus und ein sehr geringes Infektionsrisiko hin (siehe hierzu http://www.ecdc.europa.eu). Die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhalts­stoffen ist gerade im Oman und in den VAE verboten. In einigen Fällen ist die Einfuhr verschreibungs­pflichtiger Medikamente in der Originalverpackung gestattet, sofern zusätzlich eine Bestätigung von Ihrem Arzt oder Gesundheitsamt in englischer Sprache über den Namen des Medikaments bzw. Wirkstoffes, den Verwendungszweck und die für die Dauer des Aufenthalts benötigte Dosis vor­handen ist. Ein Formular hierfür finden Sie diesem Schreiben beigefügt. Auch das Vorliegen einer solchen ärztlichen Verschreibung garantiert allerdings nicht die Einfuhr! Bei Schmerzmitteln und als halluzinogen geltenden Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) ist gegebenen­falls zusätzlich eine notarielle Beglaubigung erforderlich.

Für nicht rezeptpflichtige Medikamente gelten teilweise andere Regeln, auch diese Medikamente müssen jedoch grundsätzlich in der Originalverpackung eingeführt werden. Bitte nehmen Sie nur die Menge an Medikamenten mit, die Sie für die Dauer Ihrer Reise benötigen. Das Auswärtige Amt rät im Fall der VAE sicherheitshalber zur Beratung durch einen offiziellen Vertreter. Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an die entsprechenden Konsulate, da trendtours Touristik zum Thema Medikamenteneinfuhr keine rechtsverbindliche Auskunft erteilen kann.

(Internet: www.uae-embassy.ae/de bzw. E-Mail: consulate@uaeembassy.de,
http://www.oman-embassy.de bzw. botschaft-oman@t-online.de,
http://www.mofa.gov.bh/berlin/Home.aspx bzw. info@bahrain-embassy.de)

Tipp: Achten Sie wegen der intensiven Sonnenstrahlung auf einen guten Sonnenschutz. Auch Urlauber mit vorgebräunter Haut sollten sich regelmäßig eincremen!

Sprache

Offizielle Amtssprache in den arabischen Sehnsuchtszielen Ihrer Reise ist natürlich Arabisch, wobei lokal von Persisch bis Hindi viele Sprachen vertreten sind. In den großen Städten und gerade in den internationalen Hotels ist Englisch weit verbreitet.

Währung

Während in Bahrain mit Bahrainischen Dinar (BHD) und im Oman mit Omanischen Rial (OMR) bezahlt wird, gilt in den Vereinigten Arabischen Emiraten der VAE-Dirham (AED). International verbreitete Kreditkarten wie VISA oder MasterCard werden akzeptiert, in den VAE werden gelegentlich auch EC-Karten mit Maestro-Zeichen akzeptiert.

Tipp: Tauschen Sie schon vor Beginn der Reise etwas Handgeld ein: Eine kleine Menge Landeswährung ist für Trinkgelder oder Erfrischungen ideal!

Wasser

Sie sollten stets abgefülltes (Mineral-)Wasser zum Trinken benutzen.

Zeit

In Oman und den VAE herrscht die „Gulf Standard Time“ (GST), die Uhren gehen im Vergleich zu Deutschland 3 (Winterzeit) bzw. 2 (Sommerzeit) Stunden vor. In Bahrain gilt die „Arabian Standard Time“ (AST), die Uhren gehen im Vergleich zu Deutschland 2 (Winterzeit) Stunden bzw. 1 (Sommerzeit) Stunde vor.

Elektrizität

In den VAE, in Bahrain und Oman beträgt die Netzspannung 220 – 240 Volt. Verwendete Stecker­typen sind C und G, in den VAE manchmal auch Typ D. Ein Adapter wird daher benötigt.

Trinkgelder

In der Regel sind in allen besuchten Morgenländern Trinkgelder zwar mit der „Servicegebühr“ in der Rechnung inkludiert – sie werden aber trotzdem gerne gesehen: Anhaltspunkt wären hier 5 – 10%.

Telekommunikation

Landesvorwahlen sind die 00973 für Bahrain und die 00968 für den Oman sowie die 00971 für Abu Dhabi und Dubai (VAE). Mobiltelefone mit Dualband funktionieren in den Städten Arabiens zumeist reibungslos, fast alle Mobilfunkanbieter bieten Ihnen zudem die Möglichkeit zum „Roaming“. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach den genauen Modalitäten. Eigens gekaufte Sim-Karten einheimischer Telefonanbieter sind zwar oftmals günstiger, müssen jedoch für jedes Land einzeln erworben werden. WLAN ist in den Metropolen Ihrer Reise stark verbreitet, so erwartet Sie in jedem Ihrer Hotels ein kostenfreier WLAN-Zugang!

Tipp: Schalten Sie beim Roaming vor der Abreise die Mobilbox aus – dies kann Ihnen erhebliche Kosten ersparen!

Öffnungszeiten

Bitte beachten Sie auf dieser Reise, dass der Freitag und meist auch der Samstag das „Arabische Wochenende“ bilden. Behörden und Geschäfte haben hier teilweise geschlossen. Mehrmals täglich werden in vielen Geschäften Gebetspausen eingelegt, aber meist schließen die Geschäfte dafür nicht. Eine Ausnahme bildet Dubai: Die Einkaufszentren haben auch am Freitag und Samstag geöffnet, hier gibt es keine Gebetspausen. Geschäfte außerhalb der Einkaufszentren machen meist nach dem Mittagsgebet auf.

Bautätigkeiten

Bitte beachten Sie, dass die VAE zu den dynamischsten Regionen der Welt zählen, wodurch es u. a. zu zahlreichen Bauprojekten kommt. Diese können auch kurzfristig bzw. ohne Ankündigung durch­geführt werden. Akustische sowie optische Beeinträchtigungen können daher nicht ausgeschlossen werden.

Speisen & Getränke

Nichts, was es nicht gibt: In Metropolen wie Maskat und Dubai finden sich kulinarische Einflüsse aus der ganzen Welt, so dass man eigentlich nicht mehr von „der arabischen Küche“ sprechen kann. Noch aus den historischen Zeiten der Beduinenstämme ist allerdings eine Vorliebe für Reisgerichte mit Schaf- und Ziegenfleisch geblieben – und für ausgefallene Süßigkeiten: Gerade die in vielen verschiedensten Variationen angebotenen „Halvas“ erfreuen sich reger Beliebtheit. „Nationalfrucht“ der arabischen Halbinsel ist die Dattel, die frisch oder getrocknet in zahlreichen Gerichten zu finden ist. Auch bei den Getränken herrscht eine große Auswahl, religiös bedingt findet man Alkoholika allerdings nur „hinter verschlossenen Türen“ bzw. in lizensierten Bars – lediglich in der „Nightlife-Metropole“ Manama wird das Ganze etwas lockerer gesehen.

Tipp: Nicht umsonst heißt die beliebteste Kaffeebohnensorte „Arabica“ – probieren Sie den schwarzen Genuss doch einmal hier, direkt in „seiner Heimat“!

Benehmen

Bitte bedenken Sie stets, dass Sie in muslimischen Ländern unterwegs sind. So sollten religiöse Diskussionen vermieden werden, was in Deutschland als von der Religionsfreiheit gedeckte Meinungsäußerung gilt, kann hier eventuell sogar strafrechtlich verfolgt werden. Das öffentliche Trinken von Alkoholika wird streng geahndet – selbst in Manama sollten Besucher den Genuss derartiger Getränke auf entsprechende Lokale beschränken. Auch sind öffentliche Zärtlichkeitsbezeugungen wie Küsse oder Händchen halten verboten.

Tipp: Die linke Hand gilt in Arabien als unrein, da Sie traditionell zur Körperpflege benutzt wird – deshalb sollten Sie stets nur mit rechts Hände schütteln, Trinkgelder geben etc.!

Souvenirs

Pracht aus einer exotischen Welt – eine Aufzählung all jener orientalischer Andenken, die Sie in den Bazaren, Souks und Malls Arabiens finden können, würde jeden Reiseführer sprengen!

Zollvorschriften

Erlaubt ist die zollfreie Einfuhr in die VAE von Geschenken, die einen Wert von 3.000 Dirham nicht übersteigen, 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak. In den VAE ist auch die Einfuhr von „E-Zigaretten“ verboten. Sie werden bei Einfuhr beschlagnahmt. In den Oman dürfen zollfrei nur Gegen­stände des persönlichen Bedarfs eingeführt werden. Der Oman hat auch die geringste Einfuhrgrenze für Alkohol auf Ihrer Reise, hier darf nur eine Flasche in gängiger Größe eingeführt werden. Die Ausfuhr von Kulturgütern – dazu gehören auch geologische, archäologische oder maritime Fund­stücke – ist im Oman strafbar. Verboten ist weiterhin die Einfuhr von frischen Lebensmitteln, vor allem von Schweinefleisch-Produkten. Für Bahrain gelten ähnliche Regelungen. Die Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischen Artikeln wird in allen drei Ländern streng bestraft. Bitte beachten Sie, dass bereits freizügige Illustrierten-Titelseiten unter Umständen als Pornographie ausgelegt werden können. Bespielte Videokassetten werden ggf. sogar überprüft. Das Mitführen bestimmter Medikamente wird in allen drei Ländern restriktiv gehandhabt (siehe hierzu Abschnitt über Medizinische Versorgung & Medikamenteneinfuhr).

Bitte erkundigen Sie sich vor dem Kofferpacken bei folgenden Internetadressen (Stand 25.02.2016):

http://www.bahraincustoms.gov.bh (Bahrain)

https://www.customs.gov.om/portal/en/esw/ (Oman)

http://www.dubaicustoms.gov.ae (Dubai/Vereinigte Arabische Emirate)

Foto & Film

Es ist verboten militärische Anlagen, Flug- und Seehäfen, Industrie-Anlagen, Herrscherpaläste sowie Grenzanlagen zu fotografieren oder zu filmen. Auch bei religiösen Zeremonien sollten Sie sich zurück­haltend verhalten und immer um Erlaubnis fragen, bevor Sie Einheimische fotografieren. Das Fotografieren von verschleierten Frauen ist aus religiösen Gründen verpönt. Fragen Sie im Einzelfall Ihren Reiseleiter und achten Sie auf die offiziellen Verbotsschilder.

Tipp: Wenn Sie einen (männlichen) Bewohner Arabiens fotografieren möchten, fragen Sie ihn am besten mit „Mumkin sura?“ („Darf ich ein Foto machen?“) um Erlaubnis